
Ein Runder Tisch, der sich gemeinsam um die Belange von älteren Gieblerinnen und Gieblern kümmert und eine neue Veranstaltung organisiert, zwei neue Bewegungsangebote und zukünftig ein "Aktivierender Hausbesuch" für Menschen, die kaum mehr aus dem Haus können, durch das DRK – das sind die Erfolge, die das Projekt "Gesund im Giebel – auch im Alter!" vorzuweisen hat. Eineinhalb Jahre lang haben das Stadtteilmanagement der Sozialen Stadt und das Haus der Begegnung in Giebel gemeinsam mit anderen überlegt und in die Tat umgesetzt, wie sich die Gesundheit älterer Stadtteilbewohner fördern und Einsamkeit verringern lässt.
Mitte Februar erhielt das Projekt "Gesund im Giebel" vom Landegesundheitsamt Baden-Württemberg bei einer Tagung die Gelegenheit, seine Erfolge einer landesweiten Fachöffentlichkeit zu präsentieren. Das wurde von Carolin Schork und Marion Goß gerne wahrgenommen. Sie berichteten den ca. 70 Anwesenden von den Vorzügen eines Runden Tischs und gaben Tipps, wie das Thema Gesundheitsförderung nachhaltig Eingang in die Köpfe aller Beteiligten findet.
Besonders stolz sind die beiden Projektverantwortlichen darauf, dass es mit vielen begonnenen Projekten weitergeht: Der Aktionstag "Gesund im Giebel – auch im Alter!" findet dieses Jahr am 12. Mai auf dem Ernst-Reuter-Platz statt. Die Sturzprävention im Haus der Begegnung läuft weiter und ein Angebot wird überhaupt erst jetzt geschaffen: Das Deutsche Rote Kreuz startet in Stuttgart mit dem Aktivierenden Hausbesuch und Giebel ist dabei Pilotstadtteil. Der Aktivierende Hausbesuch richtet sich an Menschen, die ohne Hilfe kaum mehr die Wohnung verlassen können. Geschulte Übungsleiterinnen bringen Bewegung und Gespräche zu den Betroffenen nach Hause. Übungsleiterin in Giebel ist Frau Hetzler. Wer sich für das Angebot interessiert, kann sich gerne mit Frau Schwarz vom DRK Stuttgart in Verbindung setzen (0711 - 2808 1333). Informationen gibt es auch vor Ort im Info-Eck und im Haus der Begegnung.
Info: Das Projekt "Gesund im Giebel" wurde gefördert vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg, die Koordinierung erfolgte durch das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Rahmen des Programms "Wie geht’s? Gesundheitsför-derung in der Sozialen Stadt". Die Projektlaufzeit betrug eineinhalb Jahre, sie endete im Dezember 2011. Informationen gibt es auch unter www.stuttgart-giebel.de/gesund_im_giebel.
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